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Anselmus Boëtius de Boodt war ein flämischer Chemiker und Mineraloge, der vor allem für seine Arbeiten auf dem Gebiet der Optik bekannt ist. Er gilt als einer der ersten Wissenschaftler, der Licht und Farbe systematisch untersuchte. De Boodts Arbeiten zur Optik wurden durch die Werke von Ibn al-Haytham beeinflusst, einem muslimischen Wissenschaftler, der im 11. Jahrhundert lebte. De Boodt leistete auch wichtige Beiträge zur Mineralogie, und ihm wird die Prägung des Begriffs "Edelstein" zugeschrieben.

De Boodt wurde 1550 in Gent, Belgien, geboren. Er studierte Medizin an der Universität von Löwen, interessierte sich aber auch für Chemie und Physik. Nach seinem Abschluss arbeitete er als Arzt in Gent und Brüssel. Im Jahr 1604 begann er sich für das Studium der Optik zu interessieren, nachdem er Ibn al-Haythams Buch der Optik gelesen hatte. Er begann mit Experimenten zu Licht und Farben und veröffentlichte seine Ergebnisse 1609 in einer Abhandlung mit dem Titel De natura luminis et colores (Über die Natur des Lichts und der Farben).

De Boodts Arbeit über Optik war für seine Zeit bahnbrechend. Er war der erste, der das Phänomen der Lichtbrechung korrekt erklärte, und er entwickelte auch eine Theorie der Farben, die auf der Reflexion und Absorption des Lichts beruhte. Seine Arbeit beeinflusste viele nachfolgende Wissenschaftler, darunter Isaac Newton.

Zusätzlich zu seiner Arbeit über Optik, de Boodt leistete wichtige Beiträge zur Mineralogie. Er war der erste, der die Mineralien systematisch klassifizierte, und er prägte den Begriff "Edelstein" für die Edelsteine. Seine Arbeit wurde 1624 in einer Abhandlung mit dem Titel Gemmarum et lapidum historia (Geschichte der Edelsteine) veröffentlicht.

De Boodt starb 1632 in Brüssel. Seine Arbeiten legten den Grundstein für die Erforschung von Optik und Farbe, und seine Beiträge zur Mineralogie waren sehr einflussreich. Er gilt als einer der bedeutendsten Wissenschaftler seiner Zeit.