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Henry Lyman Saÿen war ein amerikanischer Maler und Illustrator. Er wurde 1875 in Massachusetts geboren. Seine Eltern stammten beide aus Neuengland und waren puritanischer Abstammung. Saÿen interessierte sich schon früh für Kunst und begann im Alter von sechzehn Jahren, Kurse am Boston Museum of Fine Arts zu besuchen.

Nach Abschluss der High School schrieb sich Saÿen an der Art Students League of New York ein, wo er bei William Merritt Chase und anderen bekannten Künstlern studierte. Er verbrachte auch einige Zeit in Europa, zunächst in Paris und dann in London. In London lernte er Dora Carrington kennen, mit der er später eine kurze, aber intensive Beziehung führen sollte.

Er kehrte in die Vereinigten Staaten zurück, und 1903 hatte er seine erste Einzelausstellung in der Macbeth Gallery in New York. Seine Arbeiten fanden großen Anklang und er wurde bald zu einem der erfolgreichsten jungen Maler in Amerika.

Während des Ersten Weltkriegs meldete sich Saÿen bei der US-Armee und diente als Luftbildfotograf. Er kam 1918 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben.

Saÿen war ein talentierter und vielseitiger Künstler. Er malte Porträts, Landschaften und Stillleben, aber am bekanntesten ist er für seine Figurenbilder, die oft Akte oder Halbakte zeigen. Sein Stil reichte vom Realismus über den Impressionismus bis zum Postimpressionismus. Er war auch ein begnadeter Illustrator, und seine Arbeiten erschienen in vielen Zeitschriften und Büchern.

Saÿen gehörte zu den "Acht", einer Gruppe amerikanischer Maler, die als Ashcan School bekannt wurde. Die anderen Mitglieder der "Acht" waren Robert Henri, George Bellows, Edward Hopper, Rockwell Kent und Charles Sheeler.

Saÿens Werke befinden sich in vielen großen Museen, darunter das Metropolitan Museum of Art, das Brooklyn Museum und das Boston Museum of Fine Arts.