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Ausländische Stubenvögel. Lithografie von 1897

Ausländische Stubenvögel. Lithografie von 1897

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Beschreibung

  • Lithografie aus dem Jahr 1897. Kein Nachdruck.
  • Aus: Meyers Konversations-Lexikon.
  • Format: ca. 31 x 24 cm.
  • Mittelfalz
  • Zustand: In altersgemäß gutem Zustand. Im Randbereich vereinzelt Kleinstpunktflecken unter 1 mm. Leichte 35 mm Knickspur am linken und rechten Rand.


Im 19. Jahrhundert waren Ziervögel bei den Wohlhabenden ein beliebtes Statussymbol. Viele dieser Vögel wurden aus dem Ausland importiert und kosteten oft sehr viel Geld. Daher wurde der Besitz eines Ziervogels als Zeichen von Reichtum und Prestige angesehen. Ausländische Ziervögel waren nicht nur teuer, sondern oft auch sehr selten. Das machte sie bei den Wohlhabenden noch begehrenswerter. Allerdings konnte sich nicht jeder einen ausländischen Ziervogel leisten. Für viele Menschen bestand die einzige Möglichkeit, einen Vogel zu bekommen, darin, ihn zu stehlen. Im Jahr 1872 wurden beispielsweise zwei Männer verhaftet, weil sie einen Papagei von einem Schiff im New Yorker Hafen gestohlen hatten. Der Vogel hatte einen Wert von 50 Dollar, was damals eine beträchtliche Geldsumme darstellte. Als die Vögel im 19. Jahrhundert immer häufiger als Haustiere gehalten wurden, sank ihr Wert. Aber für diejenigen, die es sich leisten konnten, galt der Besitz eines ausländischen Ziervogels immer noch als Zeichen von Reichtum und Prestige.