Dinkelsbühl, Bayern. Farbenphotographie von 1919.

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Beschreibung

  • Bayern in Farbenphotographie.
  • Tafel auf Karton aus dem Jahr 1919. Kein Nachdruck.
  • Es handelt sich nicht um Originalfotos auf Fotopapier, sondern um Fotografien, die auf normales Papier übertragen wurden.
  • Üblicherweise wurde bis in die 1950er Jahre das Verfahren der Nachkolorierung von Schwarzweißaufnahmen angewandt. Das vorliegende Bild wurde aber bereits auf der Platte in Farbe aufgenommen. So werden die tatsächlichen Farbe in sog. "natürlichen Farben" wiedergegeben.
  • Diese Tafeln wurden so zu unwiederbringlichen, romantisch verklärten Aufnahmen der frühen Vergangenheit.
  • Carl Weller Verlagsanstalt.
  • Stilisierter Rahmen.
  • Die Bildtafel ist nur am oberen Rand mit dem Karton verbunden und sonst freischwebend.
  • Maße des Kartons: ca. 35 x 26 cm. Tafelbild entsprechend kleiner.
  • Zustand des Tafelbildes: Gut.
  • Zustand des Kartons: Normale Gebrauchsspuren. Vereinzelt Kleinstpunktflecken.


Dinkelsbühl ist eine Stadt im Landkreis Ansbach in Bayern, Deutschland. Die Stadt liegt an der Bahnstrecke Würzburg-Nürnberg und an der Romantischen Straße. Sie liegt am Rande des Fränkischen Juras, eines Mittelgebirges in Franken. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 906 unter dem Namen "Dinkesbuhel". Der Name geht wahrscheinlich auf den Personennamen "Dinko" und das althochdeutsche Wort "buhl" (externer Link: https://www.etymonline.com/word/*b%C3%BChl) zurück, das "Siedlung" bedeutet. Im Jahr 1180 erhielt Dinkelsbühl von Friedrich I. Barbarossa (Friedrich I., Kaiser des Heiligen Römischen Reiches) die Stadtrechte verliehen. Die Gründungsurkunde ist erhalten geblieben und wird heute im Stadtmuseum ausgestellt. Während der Herrschaft von Barbarossas Nachfolger Heinrich VI. endete die staufische Kaiserlinie mit dem Tod von Heinrichs Sohn Konrad IV. im Jahr 1254. Dies führte zu einem Machtkampf zwischen verschiedenen Dynastien, der über 50 Jahre andauerte und als Interregnum (1254-1273) bekannt wurde. Im Jahr 1290 fiel Dinkelsbühl nach fast 40-jährigen Kämpfen schließlich an Rudolf I. von Habsburg. Infolge dieser langen Kriegszeit wurde Dinkelsbühl stark befestigt, und die Verteidigungsmauern stehen noch heute. Sie sind etwa 3 Kilometer lang und stellenweise bis zu 12 Meter hoch. Es gibt neun Tore und 64 Türme, die die Mauern säumen. Der am besten erhaltene Turm ist der Pulverturm, der 1460 erbaut wurde und bis 1867 als Schießpulverlager diente. Heute beherbergt er ein Restaurant. Ein weiterer gut erhaltener Turm ist die Lange Kerze, die so genannt wurde, weil sie in Kriegszeiten als Ausguck diente und dort Kerzen angezündet wurden, um feindliche Bewegungen anzuzeigen. Heute wird er als Leuchtfeuer für Flugzeuge genutzt.