Genf. Faksimile von 1970. Alte Städteansicht. 60x42 cm.

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Beschreibung

  • Faksimile (kein Original aber ein recht detailgetreuer, alter Nachdruck) aus dem Jahr 1970.
  • Beiliegend die Kopie einer Beschreibung zur Darstellung. Dies ist der Originaltext aus den merianischen Topografien und aus alten Atlanten. Angepasst wurden einzig die Schreibweise der Ortsnamen sowie die Orthografie, die dem Stand von 1970 entspricht.
  • Maße: ca. 60 x 42 cm.
  • Mittelfalz.
  • Zustand: Gepflegt und sauber.

(Intern: ED8)


Genf war im 17. Jahrhundert eine Stadt von großer religiöser Bedeutung. In der Stadt lebten viele der einflussreichsten Theologen und Philosophen der damaligen Zeit, und sie war auch ein wichtiges Zentrum der reformierten Tradition. Die Bedeutung der Stadt für die reformierte Tradition war zum großen Teil auf die Anwesenheit von Johannes Calvin zurückzuführen, der aufgrund religiöser Verfolgung aus Frankreich fliehen musste. Calvin ließ sich 1536 in Genf nieder und etablierte sich schnell als eine der wichtigsten Stimmen der reformierten Tradition. Sein Einfluss war so groß, dass Genf bis zu seinem Tod im Jahr 1564 als "Calvinstadt" bekannt wurde Der Status der Stadt als bedeutendes Zentrum der reformierten Tradition setzte sich bis ins 17. Jahrhundert fort, als sie zum Zufluchtsort für viele Protestanten wurde, die vor der Verfolgung in anderen Teilen Europas flohen. Genf blieb das ganze 17. Jahrhundert hindurch ein wichtiges Zentrum religiösen Denkens, und sein Einfluss ist auch heute noch spürbar.