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Giftige Pilze. Lithographie von 1894

Giftige Pilze. Lithographie von 1894

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Beschreibung

  • Lithografie aus dem Jahr 1894. Kein Nachdruck.
  • Aus: Brockhaus Konversations-Lexikon.
  • Format: ca. 31 x 24 cm.
  • Mittelfalz.
  • Zustand: In altersgemäß gutem Zustand. Wenige Kleinstpunktflecken unter 1 mm. Vereinzelt minimaler Druckabklatsch.
  • Bitte nutzen Sie zur genaueren Zustandsprüfung die Vergrößerungsmöglichkeit.



Der Fliegenpilz ist mit seinem tiefroten Hut und den weißen Flecken ein auffallend schöner Pilz. Früher war er in den Wäldern Europas recht häufig anzutreffen, doch heute ist er recht selten. Der Fliegenpilz hat eine lange Geschichte, die bis in die Zeit des Römischen Reiches zurückreicht. Er wurde von Plinius dem Älteren in seiner naturkundlichen Enzyklopädie erwähnt, und auch in den Werken von Shakespeare findet er Erwähnung. In neuerer Zeit wird der Fliegenpilz mit Feen und Kobolden in Verbindung gebracht. Dies ist vielleicht auf sein etwas unheimliches Aussehen zurückzuführen. Auf jeden Fall ist der Fliegenpilz ein Pilz, der voller Geheimnisse und Intrigen steckt.


Im 19. Jahrhundert glaubten einige, dass Giftpilze als Mordmittel eingesetzt wurden. Diese Pilze galten als hochgiftig, und ihre Wirkung soll langsam und qualvoll sein. Daher hielt man sie für die perfekte Waffe für diejenigen, die unbemerkt töten wollten. Es gibt zwar keine konkreten Beweise dafür, dass Giftpilze jemals auf diese Weise verwendet wurden, aber die Angst vor ihnen war real. Im Jahr 1845 warnte ein Buch über Gifte, dass "eine einzige Unze einiger dieser [Pilze], wenn sie auf den menschlichen Körper aufgetragen wird, innerhalb weniger Stunden zum Tod führen würde" Diese Paranoia führte zu einer Reihe von aufsehenerregenden Gerichtsverfahren, in denen Angeklagte beschuldigt wurden, ihre Opfer mit Giftpilzen zu töten. In einem Fall wurde ein Mann sogar zum Tode verurteilt, weil er angeblich an einer Pilzvergiftung beteiligt war. Es gibt zwar keine Beweise dafür, dass Giftpilze jemals als Waffe eingesetzt wurden, aber die Angst vor ihnen war im 19. Jhd. groß.