Heimische Stubenvögel. Lithografie von 1897

Heimische Stubenvögel. Lithografie von 1897

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Beschreibung

  • Lithografie aus dem Jahr 1897. Kein Nachdruck.
  • Aus: Meyers Konversations-Lexikon.
  • Format: ca. 31 x 24 cm.
  • Mittelfalz
  • Zustand: In altersgemäß gutem Zustand. Im Randbereich zwei schmale 3 und 2 mm Strichspuren. Bei Figur 12 und 5 je ein 2 mm Farbabrieb.
  • Bitte nutzen Sie zur genaueren Zustandsprüfung die Vergrößerungsmöglichkeit.


Im 19. Jahrhundert waren Hausvögel ein alltäglicher Anblick in vielen Haushalten. Diese Vögel dienten mehreren Zwecken: Sie wurden als Haustiere gehalten, ihre Federn wurden für die Herstellung von Modeschmuck und anderen Kunsthandwerken verwendet, und manchmal wurden sie sogar gegessen. Die beliebteste Art von Hausvögeln war der Kanarienvogel, der wegen seines schönen Gesangs geschätzt wurde. Andere beliebte Arten von Hausvögeln waren Sittiche, Finken und Tauben. Viele Menschen hielten sich diese Vögel gerne als Gefährten, mussten aber auch darauf achten, dass sie nicht krank wurden. Hausvögel waren häufig Träger der Vogelgrippe, die auf den Menschen übertragen werden konnte. Daher wurden kranke Vögel oft vom Rest der Herde unter Quarantäne gestellt. Trotz dieser Risiken blieben Hausvögel bis ins 19. Jahrhundert hinein ein beliebter Bestandteil vieler Haushalte.