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Strahlinge . Buchillustration (Stich) von 1897

Strahlinge . Buchillustration (Stich) von 1897

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Beschreibung

  • Illustration aus dem Jahr 1897. Kein Nachdruck.
  • Aus: Brockhaus Konversations-Lexikon.
  • Format: ca. 30 x 25 cm.
  • Mittelfalz.
  • Zustand: In altersgemäß gutem Zustand. Wenige Kleinstpunktflecken im Randbereich.



Radiolarien sind eine Gruppe einzelliger Protisten, die sich durch ihre komplexen und oft wunderschönen Mineralskelette auszeichnen. Obwohl es über 2.000 bekannte Arten von Radiolarien gibt, haben sie alle einen ähnlichen Grundkörperaufbau. Der zentrale Bereich, das Zytoplasma, ist von einer dünnen Membranschicht umgeben. Von dieser innersten Schicht geht eine Reihe von hohlen Tentakeln aus, mit denen die Zelle Nahrungspartikel einfängt. Um den Rand der Zelle herum befindet sich eine dicke Gallertschicht, das so genannte Ektoplasma. Innerhalb dieses Gelees befindet sich das charakteristische Skelett des Radiolariums. Diese Skelette bestehen entweder aus Siliziumdioxid oder Phosphat und weisen eine große Vielfalt an Formen und Größen auf. Manche Radiolarien haben ein einfaches, kugelförmiges Skelett, während andere zarte und komplizierte, gitterartige Strukturen aufweisen. Trotz ihres filigranen Aussehens sind diese Skelette unglaublich stark und können einem enormen Druck standhalten. Diese Stärke ist für das Überleben in der Tiefsee, wo die Radiolarien vorkommen, unerlässlich. In einer Tiefe von über 10.000 Metern ist der Wasserdruck so groß, dass er die meisten anderen Organismen zerdrücken würde. Dank ihres zähen Skeletts können Radiolarien jedoch selbst unter den extremsten Bedingungen überleben. Daher spielen sie eine wichtige Rolle in den ozeanischen Ökosystemen und im globalen Kohlenstoffkreislauf . . . . . . . . . . . . . . . . . .