Wien (um 1607) ca. 56x41 cm, Faksimile v. 1970. Städteansicht

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Beschreibung

  • Originalgetreue Farbreproduktion (Faksimile) eines altklorierten Kupferstichs.
  • Druck von 1970 , (Band 6 Tafel 21)
  • Verlag Müller und Schindler, Stuttgart.
  • Aus "Beschreibung und Contrafractur der vornembster Stät der Welt". Civitates orbis Terrarum. v. Braun und Hogenberg, 1572-1617.
  • Format des Blattes ca. 56 x 41 cm.
  • Mit Kopie einer Beschreibung zu Inhalt und Geschichte der Karte.
  • Falzfrei. Dickeres Papier mit hohem Eigengewicht.
  • Rückseitig ein ausführlicher deutschsprachiger Text in alter Frakturschrift zur geographischen Situation, den wirtschaftlichen Verhältnissen und zur geschichtlichen Entwicklung der Stadt.
  • Zustand: Gepflegt und sauber. Eventuell erkennbare Flecken oder farbliche Unterschiede sind der Originalkarte entsprechend nachempfunden und wurden im Druck übernommen.
  • Die Karte ist eine historische Quelle ersten Ranges, die nicht nur für den Grafiksammler und Kunstliebhaber, sondern auch für den Wissenschaftler von besonderer Bedeutung ist.


Im 16. Jahrhundert war Wien ein lebhaftes Zentrum des Handels und der Kultur. Die Stadt beherbergte eine große Anzahl von Kaufleuten und Handwerkern, und ihre strategische Lage machte sie zu einem Knotenpunkt für den Handel zwischen Ost und West. Die Stadt war auch ein Zentrum der Bildung und beherbergte eine Reihe von Universitäten und Bibliotheken. Darüber hinaus gab es in Wien eine lebendige Musikszene, und die Hofmusiker gehörten zu den talentiertesten in Europa. Dank all dieser Aktivitäten war Wien im 16. Jahrhundert eine blühende und kosmopolitische Stadt.