Burgos, Sankt Sebastian (im 16. Jhd.) Faksimile von 1965. Städteansicht. ca. 55 x 41 cm

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Beschreibung

  • Originalgetreue Farbreproduktion (Faksimile) eines altklorierten Kupferstichs.
  • Druck von 1965 , (Band 1 Tafel 7)
  • Verlag Müller und Schindler, Stuttgart.
  • Aus "Beschreibung und Contrafractur der vornembster Stät der Welt". Civitates orbis Terrarum. v. Braun und Hogenberg, 1572-1617.
  • Format des Blattes ca. 55 x 41 cm.
  • Falzfrei. Dickeres Papier mit hohem Eigengewicht.
  • Rückseitig ein ausführlicher deutschsprachiger Text in alter Frakturschrift zur geographischen Situation, den wirtschaftlichen Verhältnissen und zur geschichtlichen Entwicklung der Stadt.
  • Zustand: Gepflegt und sauber. Eventuell erkennbare Flecken oder farbliche Unterschiede sind der Originalkarte entsprechend nachempfunden und wurden im Druck übernommen.
  • Die Karte ist eine historische Quelle ersten Ranges, die nicht nur für den Grafiksammler und Kunstliebhaber, sondern auch für den Wissenschaftler von besonderer Bedeutung ist.


Im 16. Jahrhundert waren die Europäer besessen von Märtyrern und Heiligen. Religion war ein zentraler Bestandteil des täglichen Lebens, und die Menschen suchten stets nach Möglichkeiten, ihre Hingabe zu zeigen. Eine der beliebtesten Arten, dies zu tun, waren Pilgerreisen zu den Heiligtümern der Heiligen. In der spanischen Stadt Burgos befand sich der Schrein des Heiligen Sebastian, eines beliebten Heiligen der damaligen Zeit. Jedes Jahr reisten Hunderte von Pilgern nach Burgos, um den Schrein zu besuchen. Die Stadt war voll von Hotels und Restaurants, die diese Pilger beherbergten, und die lokale Wirtschaft lebte vom Tourismus. Sebastian war ein beliebter Heiliger, weil man glaubte, dass er die Macht hatte, Krankheiten zu heilen. Darüber hinaus galt er als Beschützer vor Seuchen und anderen Krankheiten. Daher pilgerten viele kranke oder vom Pech verfolgte Menschen zu seinem Schrein in der Hoffnung, dort Linderung zu finden.