Chartres, Frankreich (um 1575), Faksimile von 1968. Städteansicht

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Beschreibung

  • Originalgetreue Farbreproduktion (Faksimile) eines altklorierten Kupferstichs.
  • Druck von 1968 , (Band 3 Tafel 8)
  • Verlag Müller und Schindler, Stuttgart.
  • Aus "Beschreibung und Contrafractur der vornembster Stät der Welt". Civitates orbis Terrarum. v. Braun und Hogenberg, 1572-1617.
  • Format des Blattes ca. 56 x 41 cm.
  • Falzfrei. Dickeres Papier mit hohem Eigengewicht.
  • Rückseitig ein ausführlicher deutschsprachiger Text in alter Frakturschrift zur geographischen Situation, den wirtschaftlichen Verhältnissen und zur geschichtlichen Entwicklung der Stadt.
  • Zustand: Gepflegt und sauber. Eventuell erkennbare Flecken oder farbliche Unterschiede sind der Originalkarte entsprechend nachempfunden und wurden im Druck übernommen.
  • Die Karte ist eine historische Quelle ersten Ranges, die nicht nur für den Grafiksammler und Kunstliebhaber, sondern auch für den Wissenschaftler von besonderer Bedeutung ist.


Im 16. Jahrhundert war Chartres eine kleine Stadt in Frankreich mit nur wenigen Tausend Einwohnern. Sie beherbergte jedoch auch eine der berühmtesten Kathedralen der Welt. Die Kathedrale Unserer Lieben Frau von Chartres wurde im 12. Jahrhundert erbaut und entwickelte sich schnell zu einem Wallfahrtsort für Christen aus ganz Europa. Noch im 16. Jahrhundert war die Kathedrale eine wichtige religiöse Stätte und gleichzeitig eines der beliebtesten Reiseziele in Frankreich. Jedes Jahr kamen Hunderttausende von Menschen, um die Kathedrale zu besuchen, und viele von ihnen hielten auch in Chartres an, um die anderen Sehenswürdigkeiten der Stadt zu besichtigen. Infolgedessen florierte die Wirtschaft der Stadt und sie wurde zu einer der wohlhabendsten Städte Frankreichs.